Hier finden Sie Antworten auf häufige organisatorische Fragen rund um Ihren Besuch in unserer Praxis. Die Hinweise ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
Akute Beschwerden oder Notfall?
Diese Website und unverschlüsselte E-Mails sind nicht für dringende medizinische Anliegen geeignet. Bei Lebensgefahr oder wenn bleibende Schäden nicht ausgeschlossen werden können, wählen Sie bitte 112. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der regulären Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Termin und Organisation
Bitte wenden Sie sich telefonisch an unser Praxisteam. Die Telefonnummer und unsere Sprechstundenzeiten finden Sie unter Kontakt & Anfahrt. Eine Online-Terminbuchung wird derzeit nicht angeboten.
Bitte sagen Sie den Termin möglichst frühzeitig telefonisch ab. So kann der Termin einem anderen Patienten angeboten werden.
Wenn Ihnen eine Überweisung vorliegt, bringen Sie diese bitte mit. Ob sie im konkreten Fall erforderlich ist, hängt unter anderem von Ihrer Versicherung und dem Behandlungsanlass ab. Im Zweifel klären Sie dies bitte vorab telefonisch mit unserem Praxisteam.
Bitte rufen Sie unser Praxisteam an. Halten Sie bei einer Rezeptanfrage möglichst den genauen Medikamentennamen, die Wirkstärke, die Dosierung und die Packungsgröße bereit. Bei einer Überweisungsanfrage benötigen wir insbesondere die gewünschte Fachrichtung und den Anlass. Jede Anfrage wird vor der Ausstellung geprüft.
Vor dem Termin
- Versichertenkarte und – sofern vorhanden – Überweisung
- aktuellen Medikamentenplan
- relevante Arztbriefe, Krankenhausberichte und Laborbefunde
- MRT- oder CT-Befunde sowie nach Möglichkeit die dazugehörigen Bilddaten oder einen Zugangslink
- weitere für die Beschwerden relevante Voruntersuchungen
Notieren Sie sich gern vorab Ihre wichtigsten Fragen und seit wann welche Beschwerden bestehen.
Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab und verändern Sie die Dosierung nicht ohne ärztliche Rücksprache. Falls für eine geplante Untersuchung etwas Besonderes zu beachten ist, erhalten Sie von der Praxis eine entsprechende Information.
Eine Begleitperson kann hilfreich sein, beispielsweise bei Gedächtnis-, Sprach- oder Bewegungsproblemen oder wenn sie wichtige Angaben zum bisherigen Verlauf ergänzen kann. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit nur eine Begleitperson mit.
Eine normale E-Mail ist regelmäßig nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Bitte senden Sie deshalb möglichst keine sensiblen Gesundheitsdaten oder umfangreichen medizinischen Unterlagen unverschlüsselt per E-Mail. Klären Sie den geeigneten Übermittlungsweg bei Bedarf zuvor telefonisch mit unserem Praxisteam.
Untersuchungen in unserer Praxis
Viele neurologische Untersuchungen sind unkompliziert und benötigen nur wenig Vorbereitung. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu häufigen Untersuchungen in unserer Praxis.
Beim EEG (Elektroenzephalographie) wird die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen. Dazu werden kleine Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Während der Ableitung sitzen oder liegen Sie möglichst ruhig; gegebenenfalls werden Sie gebeten, die Augen zu öffnen oder zu schließen oder für einige Minuten vertieft zu atmen.
Bitte kommen Sie möglichst mit sauberen, trockenen Haaren und ohne Haarspray, Gel oder andere Stylingprodukte zur Untersuchung. Ihre Medikamente nehmen Sie grundsätzlich wie gewohnt ein, sofern wir Ihnen nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt haben.
Mit der Elektroneurographie (ENG) untersuchen wir, wie gut und wie schnell elektrische Signale durch periphere Nerven weitergeleitet werden. Dazu werden Elektroden auf die Haut geklebt und der zu untersuchende Nerv mit kurzen elektrischen Impulsen gereizt.
Die Stromreize werden deutlich wahrgenommen und können kurz unangenehm sein, sind aber ungefährlich. Die Untersuchung hilft beispielsweise bei der Abklärung von Polyneuropathien, Engpasssyndromen oder anderen Erkrankungen peripherer Nerven.
Am Untersuchungstag sollten auf Armen und Beinen möglichst keine stark fettenden Cremes oder Lotionen aufgetragen sein.
Bei der Elektromyographie (EMG) wird die elektrische Aktivität ausgewählter Muskeln untersucht. Dazu wird eine sehr dünne Nadelelektrode in den Muskel eingeführt. Gemessen wird die Muskelaktivität in Ruhe und bei Anspannung.
Der Einstich und die Untersuchung können kurz unangenehm oder schmerzhaft sein. Die Nadel dient ausschließlich der Messung; über sie wird kein Medikament verabreicht.
Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie gerinnungshemmende Medikamente einnehmen oder eine erhöhte Blutungsneigung besteht. Setzen Sie solche Medikamente keinesfalls eigenständig ab.
Beim VEP (visuell evoziertes Potenzial) wird untersucht, wie visuelle Reize vom Auge über den Sehnerv bis zum Gehirn weitergeleitet werden. Sie schauen dabei in der Regel auf ein wechselndes Schachbrettmuster auf einem Bildschirm. Elektroden auf der Kopfhaut messen die dabei ausgelöste Reaktion des Gehirns.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und erfolgt meist für jedes Auge einzeln. Bitte bringen Sie Ihre Brille oder Kontaktlinsen mit, wenn Sie diese normalerweise benötigen.
Beim SEP (somatosensorisch evoziertes Potenzial) prüfen wir die Weiterleitung von Gefühlsreizen über periphere Nerven, Rückenmark und Nervenbahnen bis zum Gehirn. Dafür wird ein Nerv – beispielsweise am Handgelenk oder am Fuß – wiederholt mit kleinen elektrischen Impulsen gereizt. Elektroden auf der Kopfhaut zeichnen die Reaktion des Nervensystems auf.
Die elektrischen Reize sind spürbar und können etwas unangenehm sein, die Untersuchung ist jedoch ungefährlich.
Beim AEP (akustisch evoziertes Potenzial) wird die Reizleitung vom Ohr über den Hörnerv bis zum Hirnstamm untersucht. Sie hören über Kopfhörer wiederholt kurze Klickgeräusche. Elektroden auf der Kopfhaut messen die dadurch ausgelösten elektrischen Antworten.
Die Untersuchung ist schmerzfrei. Während der Messung sollten Sie möglichst ruhig und entspannt sitzen oder liegen.
Mit der Ultraschalluntersuchung können wir die Blutgefäße beurteilen, die das Gehirn mit Blut versorgen. Dabei werden insbesondere die Gefäße am Hals untersucht; je nach Fragestellung können auch Gefäße innerhalb des Schädels beurteilt werden.
Hierfür wird ein Ultraschallkopf mit etwas Kontaktgel über den Hals beziehungsweise über bestimmte Stellen am Kopf geführt. Die Untersuchung ist schmerzfrei, strahlenfrei und ohne Kontrastmittel. Eine besondere Vorbereitung ist normalerweise nicht erforderlich.
Praxis und dringende Anliegen
Die Praxis befindet sich im MarienCampus in Lüdinghausen im 2. Obergeschoss. Anschrift, Sprechstundenzeiten und einen externen Routenlink finden Sie unter Kontakt & Anfahrt.
Bei Lebensgefahr oder wenn bleibende Schäden nicht ausgeschlossen werden können, wählen Sie bitte sofort den Notruf 112. Bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der regulären Sprechzeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zur Verfügung. Die Website und E-Mail sind nicht für Notfälle geeignet.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Für organisatorische Fragen erreichen Sie unser Praxisteam telefonisch. Alle Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt & Anfahrt.